Amüsante Anglizismen in der Angelszene
Es ist ja nun Schonzeit und was soll man anderes machen, als sich durch sämtlich Foren zu lesen, Angelshops zu durchforsten und Zeitungen durch zu blättern.
Dabei ist mir aufgefallen, wie witzig die Sprache gerade in den Foren so ist.
Welche Line soll ich beim Topwatern auf meine Baitcastreel spulen? Nehme ich für die Baits besser Braided Line oder Fluorocarbon? Läd sich die Rod beim Casten auch vernünftig auf, und welches Taper ist beim cranken das Beste? Kann man die Cranks auch jerken oder twitchen? Ist das nen Suspender oder nen Floater? Ich rigge meine Softbaits im Texasstyle, egal ob Worms, Grubs, Shads oder Creaturebaits....
Auch die Lures die verwendet werden klingen äußerst interessant: Twitchbaits, Jerks, Spinnerbaits oder Buzzbaits, Swimbaits, Softlures, Jigs. Nicht zu vergessen sind natürlich Cranks, Chatterbaits, Tubes und Ripbaits und natürlich auch die Stickbaits und Popper.
So und so ähnlich sehen die Fragen in den Foren aus. Das Schlimme ist ja, dass man die Sprache auch annimmt und wenn ich mit Sören am Telefon spreche und mein Arbeitskollege mich danach fragt über was wir da eigentlich gesprochen habe, komme ich mir fast ein bisschen dämlich vor.
Aber eigentlich ist es ja normal da die moderne Angelei doch sehr japanische und amerikanische Einflüsse geprägt ist, da schleichen sich dann alt auch solche Anglizismen in die Sprache ein...und eigentlich ist es ja auch ganz lustig.
In diesem Sinne
Tight lines und viele Spaß mit eurem Tackle