Am Edersee Tag 2

Veröffentlicht auf von Spinshooter -->Torben

Der zweite Tag begann früh um 6 Uhr und eher schleppend. Da wir beide mehr auf angeln fixiert waren, haben wir nicht bedacht, dass ein Feiertag war und wir keinerlei Verpflegung dabei hatten.
Naja, muss auch so gehen. Also standen wir dann um 7 Uhr bei Monis Bootsverleih um die Gudrun 1 in empfang zu nehmen. Also schnell unser Tackle verstaut und los geht´s. Nach ca. 20 Minuten konnte Sören den ersten Barsch auf meinen Squirrel ins Boot
bringen und zehn Minuten später konnte ich dann wieder ein paar kleinere Barsche an den Waldecker Stegen auf die Flossen legen. Auch hier war mein Tiny Fry wieder der Erfolgsköder. Dann öffnete der Himmel seine Schleusen und es kam ein mächtiges Gewitter runter und wir wurden erstmal mächtig durchgeschüttelt. Massen von Regen, Hagel und mächtig viel Wind. Das ganze hielt aber nur ca. 20 Minuten an, so dass wir die Zeit nutzen konnten um unser Speedboat in die Niederwerber Bucht zu steuern. Hier soll ja ne Menge Hecht stehen. Einen Hecht konnten wir sogar sehen, als er kurz an die Oberfläche kam, aber leider keinen unserer Köder im Maul hatte. Überall in den Weiden steckten kleine Boote mit Hechtanglern, aber so richtig erfolgreich schien keiner von denen zu sein.
Nach ca. 1 1/2 Stunden beschlossen wir die Bucht wieder zu verlassen und weiter auf Barsche zu angeln um den Unterhaltungsfaktor hoch zu halten.
vom Kanoneneck bis zur Kriegerbucht konnte ich an den Stegen noch ein paar Barsche landen, aber so richtig zufriedenstellend war das alles irgendwie nicht.
Ganz ehrlich, nach dem guten Start am Vortag hatten wir ein wenig mehr erwartet.
Das Glück erreichte uns erst wieder an den Buchten bei Buchholz, als plötzlich meine UL Rute sich krümmte und ein ca. 40cm Hecht meinen Tiny Fry nahm. Nach kurzem Drill an der 0,08er Fireline bekam ich ihn ins Boot. Endlich der erste Hecht des Tages!
Keine Zehn Minuten später der nächste Einschlag und meine Rute wurde bedeutend krummer als zuvor. Wieder ein Hecht. Sehr schön. Jetzt geht´s also los. Die Bremse arbeitet ganz gut um den Esox ins Boot zu kriegen. Noch eine schnelle Flucht unters Boot und ich hatte ihn. 55cm hatte er. Der erste maßige den ich dieses Jahr landen konnte.
In der Zwischenzeit konnte Sören noch zwei- drei Barsche an Bord bringen, bis seine Rute sich dann auch endlich etwas mehr bog. Der erste Hecht, wieder auf den 61er Squirrel. Auch kein Riese, aber knapp über 40 cm war er schon.
Endlich also der Premierenhecht für Sören, und so sollte es dann auch noch weiter gehen. Während ich den nächsten Hecht drillte, kam auch schon der nächste Einschlag bei Sören. Ein Doppeldrill. Sehr geil.
Beide hatten wieder 40+, waren dabei aber nicht unbedingt die Dicksten.






 







Auch wenn meiner ein wenig blutete ging er wohlbehalten zurück in den See. Die nächsten beiden Hechte hatten die selbe Größe wie vorher auch.
Alles keine Riesen, aber so war es schon sehr gut. Wir hatten lieber sieben kleine Hechte, als den ganzen Tag über nur einen größeren, auch wenn so´n 90er auch nett gewesen wäre.

Gegen 18 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zurück zu Moni um unser Boot abzugeben und an den Stegen dort noch ein paar Stachelritter zu fangen. Ich konnte leider nur noch einen kleineren Barsch fangen, während Sören sich dann doch noch den Barsch des Tages sicherte indem er einen wunderschön gezeichneten 33er wieder auf den Squirrel fing.
Damit war dann auch dieser Tag schon wieder vorbei und wir machten uns so langsam auf den Weg nach Hause, aber nicht ohne vorher endlich mal was zu essen.

Resümierend können wir also 1 Zander, 7 Hechte und viele, viele Barsche vorweisen, die mit einer einzigen Ausnahme alle auf Illex Wobbler an unseren Ultra Light Ruten gefangen wurden. Was Sören dann zu der Überlegung brachte doch vielleicht nochmal über Illex oder Lucky Craft nachzudenken.





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